Helgoland – die Insel der Basstölpel und Robben

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Nachdem mich Basstölpel bereits in Irland und Schottland faszinierten, wollte ich es einmal auf Helgoland probieren. Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Bedingungen auf der Insel sind für NaturfotografInnen einfach toll. Du kommst sehr nahe an die Tölpel heran, die ihre Nester bis an den Klippenrand bauen. Eine Woche lang verbrachte ich auf der Insel, um morgens und abends diese edlen Geschöpfe zu fotografieren.

Ich war Mitte April dort und die Brutzeit war bereits voll im Gange. Es war interessant zu beobachten, wenn ein Basstölpel bei seinem Nest landete und seinen Partner durch lautes Schnäbeln begrüßte. Immer wieder wurde neues Nistmaterial geholt. Oder ganz einfach beim Nachbarn gestohlen. Das wiederum führte zu lauten Konflikten. Als FotografIn bist du dort natürlich nicht alleine. Du findest jedoch deinen Platz, wo du in aller Ruhe fotografieren kannst.

Sonnenuntergang ist ein perfekter Hintergrund für die attraktiven Basstölpel.

 

Als Objektiv empfehle ich ein 70-200 mm. Auch durch Weitwinkel- und Teleobjektive ergeben sich spannende Möglichkeiten ein Foto zu machen. Durch die ständigen Anflüge erlebst du viele gute Augenblicke die Basstölpel zu fotografieren.

Ich hatte während meines Aufenthaltes relativ gutes Wetter und auch einiges an Sonne.

 

Die Düne ist Pflicht 

Wenn du nach Helgoland kommst, vergiss die `Düne` nicht. Hunderte von Robben und einige Seehunde bevölkern speziell den Nordstrand. Wenn die Robben nicht wieder einmal schlafen, hast du viel Möglichkeiten, lustige und spannende Tierfotos zu machen.

 

Wenn sie sich einmal bewegen, kannst du mit den Robben richtig Spaß haben.

 

Dazwischen finden sich immer wieder Eiderenten und wenig scheue Austernfischer. Ich war überrascht wie nahe die Austernfischer kamen. Das war schon sehr auffällig. Und nach einigen Recherchen wusste ich, dass diese einfach Bettler sind, die ein Stück Käse hofften. Ihrem Wunsch kam ich jedoch nicht nach – nicht weil ich neidig bin, sondern weil ich der Meinung bin, dass Tiere artgerechtes Futter fressen sollten. 

Die Austernfischer hatten auch Spaß auf Helgoland.

Einen besondere Moment erlebte ich eines Tages zu mittags als ich im Restaurant am Flugplatz saß. Zwei Waldohreulen überflogen die Düne auf der Suche nach Beute um schließlich über den Flugplatz und mich zu fliegen. Zum Fotografieren bin ich in dieser Zeit nicht gekommen. In den folgenden Tagen war ich mehrmals an diesem Platz und auf die Eulen vorbereitet, nur gesehen habe ich sie leider nicht mehr.

Du siehst, Helgoland – eine kleine, spannende Insel für Naturliebhaber! Warst du schon da?

 

Alle Fotos wurden von Roman Franz gemacht und sind urheberrechtlich geschützt.

Verfolgen Roman Franz:

Ich bin ein leidenschaftlicher Naturfotograf und bin ständig unterwegs um besonders schöne Momente mit meiner Kamera festzuhalten. Beobachten, erleben und fotografieren, das ist mein Leben. Ich möchte mit meinen Bildern zeigen wie schön und wertvoll unsere Natur ist.

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