Rückblick Tagestreffen NP Thayatal, 16. Mai 2026

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Eigentlich hätte der Tag ganz anders beginnen sollen. Der Plan war klar: Eine gemütliche Wanderung durch den Nationalpark Thayatal, hinauf zum neuen Aussichtspunkt, ein paar beeindruckende Landschaftsfotos machen und dabei gemeinsam die Natur genießen und fachsimpeln.

 

Doch das Wetter hatte andere Pläne. Schon ein paar Tage davor stand fest: Dicke Regenwolken würden über dem Thayatal hängen. Der neue Aussichtspunkt? Nun ja … der fiel buchstäblich ins Wasser. Aber echte Fotografen lassen sich von ein bisschen Wasser natürlich nicht aufhalten. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter. Also wurden Regenhosen ausgepackt, Gummistiefel angezogen und Regenjacken bis zum Anschlag geschlossen. So machten sich neun wetterfeste Fotografen auf den Weg durch den Nationalpark.

 

Da der ursprüngliche Wanderplan nicht mehr ganz so attraktiv war, entstand spontan eine neue Mission: Feuersalamander finden! Und tatsächlich – Regenwetter ist Salamanderwetter. Während „normale“ Menschen bei diesem Wetter lieber auf der Couch bleiben, werden Feuersalamander erst richtig aktiv. Also stapften wir durch matschige Wege, über nasse Wurzeln und entlang des Kajabachs, immer mit dem hoffnungsvollen Blick Richtung Waldboden.

Die Stimmung war hervorragend. Natürlich dauerte es nicht lange, bis die ersten Feuersalamander entdeckt wurden. Und plötzlich lagen oder knieten neun Erwachsene mitten im Regen auf dem Waldboden, um die perfekten Fotos der kleinen schwarz-gelben Stars zu machen.

 

 

Trotz des Wetters schafften wir es sogar bis hinunter zur Thaya und später noch auf den Umlaufberg hinauf. Und dort wurden wir schließlich doch noch belohnt: Der Ausblick über das regennasse Thayatal hatte etwas richtig Magisches. Kleine Nebelschwaden zogen durch den Wald, die Thaya glänzte zwischen den Bäumen hervor und es hatte in der Zwischenzeit sogar aufgehört zu regnen.

 

Ein verspätetes gemeinsames Mittagessen in Hardegg rundete dieses kleine Tagestreffen noch ab.

 

 

 

Die Fotos wurden von Sonja Jordan und Anton Zach gemacht und sind urheberrechtlich geschützt.

 

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